Liebe Besucherinnen und Besucher,
am 22. September 2024 erhielt ich von den Wählerinnen und Wählern meines Wahlkreises (südliches Oberhavel) das Mandat als Abgeordneter für den Landtag Brandenburg. Im Dezember wurde ich zudem zum Minister der Justiz und Digitalisierung des Landes Brandenburg ernannt. Vielen Dank für dieses Vertrauen!
Ich setze mich dafür ein, dass unser Bundesland auch in den nächsten Jahren in guten und sicheren Händen ist. Mit unserem Ministerpräsidenten Dr. Dietmar Woidke wird Brandenburg sich weiterhin gut entwickeln!
Auf dieser Webseite erfahren Sie mehr über mich sowie meine politische Arbeit im Wahlkreis und auf Landesebene. Über mein Wahlkreisbüro in Birkenwerder können Sie sich mit allen Anliegen, Fragen und Wünschen zu Themen aus dem Wahlkreis oder zu landespolitischen Belangen, die Sie direkt betreffen, in meiner Funktion als Landtagsabgeordneter wenden!
Ihr
Benjamin Grimm
Kooperation zwischen Brandenburg und Berlin

Auszubildende in Brandenburg und Berlin können sich erneut über ein ermäßigtes Deutschlandticket freuen. Rechtzeitig zum Beginn des neuen Ausbildungsjahres steht für sie ab dem 1. August das Abo-Modell „Deutschlandticket Zuschuss Ausbildung“ zur Verfügung.
Das Ticket gilt für Auszubildende in vollschulischer Ausbildung und in Freiwilligendiensten (FSJ, FÖJ, Bundesfreiwilligendienst). Eine vergleichbare Förderung war im Oktober 2024 ausgelaufen. Damals hatten 12.000 Azubis, die ohne festen Arbeitgeber waren, das Ticket genutzt. Nun haben wir gemeinsam mit dem Land Berlin und dem Verkehrsverbund (VBB) die Unterstützung neu aufgelegt.
Statt 63 Euro zahlen Nutzer des Abos nur 37,80 Euro im Monat. 40 Prozent der Kosten bezuschussen die Länder Brandenburg und Berlin.
Gerade im Flächenland Brandenburg sind viele junge Menschen täglich auf Bus und Bahn angewiesen. Gleichzeitig steigen Lebenshaltungskosten, Mieten und Fahrtkosten. Mit dem vergünstigten Ticket können junge Menschen nicht nur ihren Ausbildungsort erreichen, sondern auch in ihrer Freizeit flexibel und klimafreundlich unterwegs sein – in Brandenburg, Berlin und bundesweit. Das stärkt die Attraktivität von Ausbildung und Freiwilligendiensten und entlastet zugleich die Auszubildenden und ihre Familien finanziell.
Für mich ist klar: Gute Bildung und berufliche Perspektiven dürfen nicht am Wohnort oder an den Fahrtkosten scheitern. Deshalb investieren wir als Land bewusst in junge Menschen. Das ist nicht nur sozial gerecht, sondern auch eine Investition in die Zukunft Brandenburgs. Denn wir brauchen gut ausgebildete Fachkräfte und starke Regionen.
Für Auszubildende in dualer Ausbildung oder mit festem Arbeitgeber gibt es übrigens die Möglichkeit für Arbeitgeber-Zuschüsse und Jobticket-Modelle.
Mehr Infos zum „Deutschlandticket Zuschuss Ausbildung“: https://www.bvg.de/de/abos-und-tickets/deutschlandticket-zuschuss-ausbildung
Bürgersprechstunde auf dem Dorfplatz Schildow

Meine letzte Bürgersprechstunde vor den Sommerferien führte mich auf den Dorfplatz in Schildow. Hier kam ich mit interessierten Einwohnern zu den Themen ÖPNV, Heidekrautbahn sowie zur Initiative „Smarter Start ab 14“ ins Gespräch.
Ein größeres Thema war der Öffentliche Personennahverkehr: Ob man die Ticketpreise, wie auf Berliner Seite, nicht auch an den Aushängen brandenburgischer Bushaltestellen veröffentlichen könne, war eine Anregung. Die Streichung des BC-Tickets im VBB-Tarifgebiet zum Jahresbeginn wurde sehr bedauert. Auch dass die Buslinie 806 nicht mehr direkt nach Frohnau fährt, wie es temporär im Wechsel mit dem Glienicker Kiezbus eine Zeitlang praktiziert wurde. Warum das Land Brandenburg keine Zuschüsse für ein Senioren-Deutschlandticket zahlt, erklärte ich mit der ausgedünnten Infrastruktur im ländlichen Raum und Mehrkosten von 100 Millionen Euro für das Land.
Hinsichtlich der Proteste gegen die Heidekrautbahn durch vor allem direkte Anlieger äußerten meine Gesprächspartner Unverständnis: wer an eine Schiene zieht, sollte wissen, worauf er sich einlasse. Die fehlende Rücksichtnahme einiger „Kampfradler mit E-Lastenrädern“ sowie die Knallerei durch Jugendliche im Ortsgebiet sollten stärker von der Polizei kontrolliert werden.
Unterstützenswert finde ich die Initiative „Smarter Start ab 14“, die mir einige Elternvertreterinnen der Schildower Europaschule am Fließ vorstellten. Die Initiative zielt darauf, Kindern möglichst erst ab 14 Jahren ein eigenes Smartphone zu geben, um sie vor den Risiken ungefilterten Medienkonsums zu schützen – sowie Eltern entsprechend zu beraten und zu unterstützen. In Schildow beteiligen sich bereits 50 Familien an der Initiative, die auch an anderen Grundschulen im Umkreis immer mehr Befürworter findet.
Fazit: Ich konnte erneut gute Einblicke in die Themen erhalten, die die Menschen vor Ort in meinem Wahlkreis beschäftigen. Dieser direkte Austausch ist mir sehr wichtig, weil Politik nur dann gute Entscheidungen trifft, wenn sie nah an den Menschen bleibt und um deren tägliche Sorgen und Anliegen weiß.
Skulpturen Boulevard e.V. holt East Side Gallery nach Birkenwerder

Vergangenen Freitag durfte ich den symbolischen Scheck für die finanzielle Förderung eines ganz besonderen Kunstprojektes an den Verein „Skulpturen Boulevard“ in Birkenwerder übergeben.
„Kunst geht an Grenzen, um Grenzen zu überwinden“ – so formulierte es Roland Matticzk, Vorsitzender und Kurator des Skulpturen Boulevards, welcher seit vielen Jahren Hohen Neuendorf und Birkenwerder auf künstlerische Art und Weise verbindet.
Und um das Überwinden von Grenzen geht es auch beim aktuellen Projekt: Denn ganz nach diesem Motto engagierten sich die Künstler Kani Alavi, Kiddy Citny, Schamil Gemajew und Jim Avignon für mehr Freiheit durch Kunst. Im Rahmen eines mehrtägigen „Live-Paintings“ konnten Interessierte den Künstlern beim Entstehen ihrer Werke in der Birkenwerderstraße über die Schulter schauen.
Das Besondere daran: Bereits vor 36 Jahren zur Wendezeit haben diese vier Künstler an der Berliner Mauer, der „East Side Gallery“ in Berlin, gearbeitet, und nun bemalten sie die Street Art Gallery in Birkenwerder – was für eine Ehre!
Bei der offiziellen Eröffnung durfte ich gemeinsam mit Roland Mattizck, den vier Ausnahmekünstlern, dem Bürgermeister von Hohen Neuendorf sowie dem stellvertretenden Bürgermeister von Birkenwerder auf der Bühne stehen – und den Fördermittelscheck überreichen. Durch Zuschüsse aus Lottomitteln des Landes in Höhe von 10.250 Euro unter Beteiligung der Ministerien für Kultur, Finanzen und Justiz sowie durch das unermüdliche Wirken von Kurator Roland Matticzk konnte dieses Projekt am Ende gelingen.
Beim anschließenden Rundgang mit den Künstlern entlang der „Birkenwerder Wall“ war ich sehr angetan von der Vielfalt der Kunstwerke und den mit ihnen einhergehenden Botschaften von Freiheit, Demokratie, gesellschaftlichem Zusammenhalt und Menschlichkeit.
Zum Abschluss fand die Einweihung der neuen Skulptur „Eismeer IV“ des Künstlers Martin Wellmer auf Hohen Neuendorfer Seite statt, was durch die großzügigen Dauerleihgabe der „A und A Kulturstiftung Köln“ ermöglicht wurde.
Wer noch nicht am Skulpturen Boulevard und der Street Art Gallery war, dem sei ein Spaziergang in der Birkenwerderstraße sehr ans Herz gelegt, es ist wirklich beeindruckend!
Mein Dank gilt allen, die zum Erfolg dieses großartigen Projektes für Kunst und Begegnung im öffentlichen Raum beigetragen haben! Vielen Dank!
Neue Feuerwehrfahrzeuge im Mühlenbecker Land übergeben

Zwei „brandneue“ ( 😉 ) Fahrzeuge erhielten die Ortswehren Schönfließ und Zühlsdorf im Mühlenbecker Land. Bei der feierlichen Übergabe letzte Woche vor der Feuerwache Schönfließ durfte auch ich dabei sein.
So können sich die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Schönfließ über ein neues Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF 10) im Wert von knapp 450.00 Euro freuen. Da die Anschaffung über die zentralisierte Beschaffung des Landes Brandenburg erfolgte, profitierte die Gemeinde von Minderausgaben in Höhe von 60.000 Euro. Ich begrüße dieses Angebot ausdrücklich, mit dem das Land die Kommunen bei der Beschaffung von Feuerwehrfahrzeugen vor allem administrativ unterstützt!
Das zweite Fahrzeug, ein Löschgruppenfahrzeug (LF 20), ging an die Ortswehr Zühlsdorf. Aufgrund der individuellen Konfiguration war hier eine europaweite Ausschreibung erforderlich. Das Fahrzeug kostete knapp 630.000 Euro. Das ausgemusterte Vorgängerfahrzeug (Baujahr 2002) wurde wenige Wochen zuvor der polnischen Partnerstadt Skórzec für einen symbolischen Euro geschenkt.
In Vertretung des erkrankten Bürgermeisters übergab der Vorsitzende der Gemeindevertretung Mario Müller die Fahrzeugschlüssel – im Beisein von Vertretern der umliegenden Ortswehren – an die Ortswehrführer. Leider konnten die Kameradinnen und Kameraden der Ortswehr Mühlenbeck diesen Moment nicht miterleben, da sie genau zum Beginn der Veranstaltung per Pieper zu einem Einsatz gerufen worden waren.
Mir hat der Termin ein weiteres Mal gezeigt, was für ein besonderes und verdienstvolles Ehrenamt die Einsatzkräfte unserer Freiwilligen Feuerwehren ausüben. Sie stellen ihre Freizeit und Lebenszeit in den Dienst der Gesellschaft und sind bereit, sogar ihr Leben für andere zu riskieren. Eine moderne Ausstattung ist das Mindeste, womit wir als Land und Kommunen sie dabei unterstützen können. Darauf ein dreifaches „Gut Wehr“!